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Albert Koechlin Stiftung und Gebert Rüf Stiftung gehen Förderpartnerschaft ein

Neue Kooperation stärkt Startups aus der Innerschweiz und setzt ein wegweisendes Zeichen für eine kooperative Philanthropie

 

Die Albert Koechlin Stiftung und die Gebert Rüf Stiftung gehen eine neue Förderpartnerschaft im Rahmen des Programms «First Ventures» ein. Von 2026 bis 2029 unterstützt die Albert Koechlin Stiftung das Startup-Förderprogramm mit einem Gesamtbetrag von bis zu 1,2 Millionen Franken.

«First Ventures» fördert innovative Startup-Projekte aus Fachhochschulen in der ganzen Schweiz. Das Programm hat bereits zahlreiche erfolgreiche Gründungen hervorgebracht, darunter aus der Hochschule Luzern (HSLU) Cowa Thermal Solutions, das seine Marktpräsenz kürzlich durch eine Partnerschaft mit Meier Tobler weiter gestärkt hat, und Luya Foods aus der Berner Fachhochschule, dessen pflanzliche Fleischalternativen mittlerweile national im Detailhandel und in der Gastronomie etabliert sind.

Roland Siegwart, Präsident der Gebert Rüf Stiftung: «First Ventures ist ein wirkungsvolles Instrument, um das Innovationspotential der Fachhochschulen in marktfähige Lösungen zu überführen. Die Partnerschaft mit der Albert Koechlin Stiftung stärkt dieses Modell gezielt regional und zeigt, wie kooperative Philanthropie unternehmerische Wirkung entfalten kann.»

Dank einer zweckgebundenen Förderdonation ermöglicht die Partnerschaft der Albert Koechlin Stiftung die gezielte Finanzierung von zusätzlich zwei bis drei Startups pro Jahr aus der HSLU. Ziel ist es, die regionale Innovationskraft nachhaltig zu stärken und neue Arbeitsplätze in der Innerschweiz zu schaffen.

Peter Kasper, Präsident der Albert Koechlin Stiftung: «Als regional verankerte Stiftung wollen wir innovative Talente aus der Innerschweiz gezielt fördern. Die Kooperation mit der Gebert Rüf Stiftung erlaubt es uns, Wirkung zu skalieren und gleichzeitig die Nähe zur Region zu bewahren.»

Das Programm erzielt eine hohe Hebelwirkung: Jeder investierte Förderfranken mobilisiert im Durchschnitt mehr als das Dreifache an zusätzlichen Mitteln, etwa durch Investor:innen, weitere Förderinstrumente oder Unternehmensumsätze.

Mit der Kooperation etabliert First Ventures ein neues, skalierbares Modell der philanthropischen Zusammenarbeit. Es verbindet regionale Verankerung mit einer schweizweit etablierten Förderinfrastruktur und ermöglicht eine effiziente Bündelung von Kommunikation, Coaching und Monitoring. Die Gebert Rüf Stiftung beabsichtigt, dieses Partnerschaftsmodell gezielt zu replizieren und aktiv weitere Stiftungen und philanthropische Förder:innen als Partner zu gewinnen, um die Förderung von Startup-Talenten regional und thematisch noch breiter abzustützen. Unter dem Dach der Kick Foundation soll dieses Modell mittelfristig systematisch ausgebaut werden.

Nächste Eingabefristen: 1. Februar, 1. Mai, 1. September und 1. Dezember 2026

Website: grstiftung.ch/de/handlungsfelder/first_ventures

Medienmitteilung vom 14. Januar 2026