Newsletter
Medienmitteilung zurück zur Übersicht

AKS unterstützt Betriebe beim Kauf von E-Cargobikes

Viele Betriebe wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und die eigene Abhängigkeit von fossilen Energieträgern reduzieren. Die Albert Koechlin Stiftung hat mit «clever unterwegs im Veloverkehr» ein konkretes Angebot bereit und unterstützt Betriebe bei der Anschaffung eines E-Cargobikes. Damit können Betriebe effizient und klimafreundlich unterwegs sein.

Die Albert Koechlin Stiftung (AKS) unterstützt im Rahmen des Projekts «clever unterwegs» Betriebe, die mit der Anschaffung eines E-Cargobikes ihre Logistik nachhaltig verändern wollen. Innerschweizer Betrieben steht dafür eine limitierte Anzahl verschiedener Modelle von E-Cargobikes oder Anhängern zur Wahl. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort online unter cleverunterwegs.ch/e-cargobike informieren und bewerben. Das aktuelle Bewerbungsfenster ist offen, bis alle in diesem Jahr zur Verfügung stehenden E-Cargobikes vergeben sind. Ein nächstes Bewerbungsfenster ist im Frühjahr 2023 geplant.

Attraktives Gesamtpaket

Die Integration von E-Cargobikes bedingt Umstellungen im Betriebsalltag sowie Vorinvestitionen. Dank der finanziellen Unterstützung der AKS wird der Kauf eines E-Cargobikes trag- und finanzierbar. Betriebe, die bisher mit dem Auto oder Transporter durchgeführte Fahrten neu mit einem E-Cargobike ersetzen wollen, erhalten von der Stiftung eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von 60 Prozent der Anschaffungskosten. Zum Gesamtpaket gehören neben der Anschaffung ein erster Service nach einem Jahr sowie die passende Beschriftung.

Vorteile über kurze Distanzen

Der Einsatz eines E-Cargobikes hat für Betriebe viele Vorteile. Bei Fahrten im innerstädtischen Bereich bis zu 3 Kilometer Distanz ist das E-Cargobike schneller als Autos oder Lieferwagen. Damit erreichen Betriebe ihre Kunden oder Filialen rascher und effizienter, ohne im Stau oder bei der Parkplatzsuche Zeit zu verlieren. Zudem kann der Einsatz von E-Cargobikes das Engagement für den Klimaschutz ins Zentrum rücken.

Bisher haben nur wenige Betriebe diese Vorteile für sich entdeckt und die Anschaffung eines E-Cargobikes gewagt. Gemäss Projektleiter Andreas Merz will die Albert Koechlin Stiftung mit ihrem Engagement diese Hürde abbauen und dem E-Cargobike zum Durchbruch verhelfen: «Damit erschliessen wir Betrieben eine zusätzliche, nachhaltige Mobilitätsform, die sich in der privaten Mobilität von Familien längst etabliert hat.»

Erfolgreiche Umsetzung mit Pilotbetrieben

Gemeinsam mit Feinwerk und El Imposible Roasters konnte die AKS bereits die ersten zwei E-Cargobikes beziehungsweise Anhänger im Rahmen eines Pilotprojekts in Betrieb nehmen. Für das Team von Feinwerk geht gemäss Inhaber Sacha Zbinden damit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung: «Da wir oft im Zentrum von Luzern tätig sind, sind wir mit dem E-Cargobike samt Anhänger nun rascher und unkomplizierter beim Kunden und wieder zurück in der Werkstatt.»

Auch für Mario Waldispühl, Mitinhaber der Horwer Rösterei El Imposible Roasters und Gastronom, bietet der neue Anhänger viele Vorteile: «Mit dem grossen Anhänger können wir die Kaffeeauslieferung effizienter abwickeln und zukünftig zudem in der Umgebung an Anlässe fahren und direkt vom Anhänger Kaffee ausschenken. Damit können wir einen weiteren Schritt hin zu einem nachhaltigen Kaffeegenuss machen.»

«clever unterwegs im Veloverkehr»: Illustration von Benjamin Hermann.
«clever unterwegs im Veloverkehr»: Illustration von Benjamin Hermann.
Anhänger und E-Cargobike geben Sascha Zbinden die Möglichkeit, je nach Situation flexibel unterwegs zu sein.
Anhänger und E-Cargobike geben Sascha Zbinden die Möglichkeit, je nach Situation flexibel unterwegs zu sein.
Mario Waldispüel liefert seinen frisch gerösteten Kaffee in der Agglomeration Luzern mit einem Anhänger aus.
Mario Waldispüel liefert seinen frisch gerösteten Kaffee in der Agglomeration Luzern mit einem Anhänger aus.

Rasch zum eigenen E-Cargobike

Betriebe, deren Bewerbung berücksichtigt wird, können sich anschliessend bei Velociped in Kriens beraten lassen, die zur Verfügung stehenden Modelle besichtigen und testfahren. Nach der Wahl des passenden Modells wird in Absprache mit dem Betrieb die Beschriftung realisiert, so dass die Betriebe noch in diesem Sommer ihr E-Cargobike entgegennehmen können.