Veränderungen im Stiftungsrat der Albert Koechlin Stiftung
Per Juli 2026 wird Peter Kasper als Präsident der Albert Koechlin Stiftung (AKS) altershalber zurücktreten. Seine Nachfolge übernimmt die bisherige Vizepräsidentin, Nicole Lüthy. Zudem ergänzt Michel Truniger ab März 2026 das Gremium als neues Mitglied mit Expertise im Bereich Kultur. Er folgt auf Barbara Schikorr, die ihr Stiftungsratsmandat aus Kapazitätsgründen abgibt.
Peter Kasper (70) wurde 2001 Mitglied des Stiftungsrats der AKS und übernahm 2002 das Vizepräsidium. Seit 2012 amtet der in Meggen wohnhafte Unternehmer als Präsident der Stiftung. Nach insgesamt 25 Jahren tatkräftigem Engagement für die AKS tritt er per Juli 2026 altershalber zurück.
Peter Kasper: «Die Arbeit für eine Stiftung, die das Gemeinwohl ins Zentrum stellt und inhaltlich so vielfältig wirkt wie die AKS, war für mich jederzeit sinnstiftend und bereichernd. Das gilt auch für die Zusammenarbeit mit meinen Kolleg:innen im Stiftungsrat – und überhaupt mit allen Mitarbeitenden unserer Stiftung. Und so freut es mich überaus, auch im Sinn der Kontinuität und unserer stark verankerten Werte, dass Nicole Lüthy das Präsidium der AKS übernehmen wird.»
Nicole Lüthy (51) wurde 2021 in den Stiftungsrat der AKS gewählt und ist seit 2023 Vizepräsidentin. Ihre aktuelle Stellung als Mitglied der Geschäftsleitung der Nidwaldner Kantonalbank hat sie per Ende Juni 2026 gekündigt, um sich künftig hauptsächlich strategischen Aufgaben widmen zu können. Die Gemeindepräsidentin von Eschenbach, wo sie mit ihrer Familie lebt, übernimmt das Präsidium der AKS per Juli 2026. Die Nachfolge als Vizepräsident tritt dann Martin Huber (53) an, der 2024 in den Stiftungsrat gewählt wurde.
Nicole Lüthy: «Ich freue mich sehr auf diese vielseitige Aufgabe. Und im Namen des Stiftungsrats danke ich Peter Kasper jetzt schon für sein unermüdliches, umsichtiges und stets beherztes Wirken im Sinn der AKS – womit er mir auch persönlich ein grosses Vorbild ist. Unsere Angebote sollen den Menschen in der Innerschweiz weiterhin bestmöglich zugutekommen: Es ist mir ein Anliegen, zusammen mit dem Stiftungsrat sowie mit Geschäftsführerin Marianne Schnarwiler und ihrem Team dafür Sorge zu tragen.»
Bereits vor dem Präsidiumswechsel im kommenden Sommer wird Michel Truniger (47) neues Mitglied des Stiftungsrats: Er verstärkt die Expertise des Gremiums im Bereich Kultur sowie dessen regionale Verankerung – aus der Perspektive eines kleineren Innerschweizer Kantons. Michel Truniger ist seit 2019 Leiter des Theaters Uri, zudem ist er vielseitig musikalisch tätig: als Stv. Leiter der Musikschule Uri, als Dirigent des Musikvereins Seedorf sowie als musikalischer Leiter der Theatergruppe Eigägwächs und der Formation TriEvent Orchestra & Chorus. Michel Truniger hat ein Klarinettenstudium mit Konzertdiplom abgeschlossen; zu seinen Weiterbildungen gehören ein Lehr- und Dirigierdiplom sowie ein MAS Kulturmanagement. Er lebt mit seiner Familie in Altdorf.
Michel Truniger tritt sein Amt per März 2026 an und folgt damit auf Barbara Schikorr (43), die ihr Stiftungsratsmandat aus Kapazitätsgründen abgibt, um sich künftig auf ihre weiteren Engagements konzentrieren zu können.
Peter Kasper: «Der gesamte Stiftungsrat dankt Barbara Schikorr herzlich für ihr wertvolles Engagement: Sie hat sich unter anderem in unserem letzten Strategieprozess stark eingebracht und die Weichenstellung für die Zukunft erfolgreich mitgeprägt – generell sowie insbesondere im Bereich Kultur. Die Neubesetzung mit Michel Truniger ist für uns ein Glücksfall, und ich freue mich, seinen Start und die Zusammenarbeit in neuer Konstellation bis zum Sommer noch begleiten zu dürfen.»
Im Bild v.l.: Peter Kasper, Nicole Lüthy und Michel Truniger.